Februar 2013: Erneute Strafverfahren Anzeige wegen Veruntreuung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker, dieses Mal in der Schweiz

Strafverfahren Anzeige wegen Veruntreuung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist nach eigenen Angaben Opfer einer «substanziellen Veruntreuung» geworden. Sie hat Anzeige gegen einen ehemaligen Mitarbeiter eingereicht. Zudem sei ein Stellenabbau unumgänglich, teilte die GfbV mit.

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Veruntreuung bringt Gesellschaft für bedrohte Völker in Not

Veruntreuung bringt Gesellschaft für bedrohte Völker in Not
Mittel der Gesellschaft seien “mit raffiniertem Vorgehen und erheblicher krimineller Energie veruntreut worden”, heisst es in einem Communiqué der Organisation vom Montag. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern habe ein Strafverfahren eröffnet.
Präsidentin Ruth-Gaby Vermot-Mangold sagte auf Anfrage, angezeigt worden sei ein inzwischen entlassener Mitarbeiter der GfbV. Der veruntreute Betrag treffe die kleine Organisation empfindlich. Acht Leute arbeiteten für die GfbV, nun wurden laut der Präsidentin Entlassungen und grössere Pensenreduktionen nötig.
Die Liquidität sei aber sichergestellt, betonte die Organisation. Die bestehenden Projekte würden weitergeführt.
Die Zertifizierungsstelle Zewo wurde laut Communiqué über den Veruntreuungsfall informiert. Die GfbV will bis auf weiteres auf das Zewo-Gütesiegel verzichten.
Die GfbV Schweiz wurde 1989 gegründet und zählt heute mehr als 14’000 Mitglieder. Thematische Schwerpunkte sind der Kampf gegen die Straflosigkeit, die Auswirkungen von Rohstoff-Abbau auf indigene Völker und Minderheiten sowie die Menschenrechte von ethnischen Minderheiten.
GfbV-Sektionen gibt es auch in Deutschland, Österreich, Südtirol und Bosnien-Herzegowina.

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SCHWEIZ, 11. Februar 2013: Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat ein Strafverfahren eröffnet wegen Veruntreuung von Spendengeldern bei der Gesellschaft für bedrohte Völker

Onlinereports 11. Februar 2013
Der schwerwiegende Betrug zwingt nun die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) – ohnehin nicht mit vielen Mitteln gesegnet – zu einem Sanierungsplan und einem Stellenabbau. Das teilen heute GfbV-Präsidentin und SP-Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot und Vize-Präsident Göpf Berweger in einer Medienmitteilung mit. Da heisst es: “In der Vergangenheit wurden Mittel der Gesellschaft für bedrohte Völker mit raffiniertem Vorgehen und erheblicher krimineller Energie veruntreut. Vorstand und Geschäftsleitung der GfbV haben unmittelbar nach Entdecken der unrechtmässigen Transaktionen einen Anwalt eingeschaltet. Dieser hat Strafanzeige eingereicht. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat ein Strafverfahren eröffnet

Die Liquidität der Gesellschaft sei zwar “sichergestellt”, doch seien “grosse Einsparungen” nötig, heisst es im Schreiben. Auch sei die schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige und Spenden sammelnde Organisationen (Zewo) über den Veruntreuungsfall informiert worden. Und: “Die GfbV verzichtet bis auf weiteres auf das Führen des Zewo-Gütesiegels.” Man setze nun “alles dran”, so schliesst die Hiobsbotschaft, die Aktivitäten zum Schutz und zur Unterstützung von Minderheiten auch in Zukunft nach bestem Wissen und Gewissen weiterzuführen. Sie hofften auf das Verständnis, das Vertrauen und die weitergehende Unterstützung der Mitglieder und Gönnenden, geben Ruth-Gaby Vermot und Göpf Berweger ihrer Hoffnung Ausdruck.

Bei den Veruntreuungen handle es sich um eine Serie, erklärte Berweger gegenüber OnlineReports. Genaueres werde sich erst nach den bevorstehenden Befragungen des Verdächtigen ergeben. Die beklagten Delikte in der Schweiz und ihre Konsequenzen sind nicht zuletzt auch ein schwerer Schlag für die vergessenen Minderheiten und indigenen Völker in aller Welt, welche die Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz seit ihrer Gründung im Mai 1989 durch Göpf Berweger, Bernhard Pulver und Roger Graf mit viel Engagement und persönlichem Einsatz unterstützt.

Die GfbV Schweiz zählt laut ihrer Internetseite (www.gfbv.ch) über 14’000 Mitglieder. Die heutigen “Nutzniesser” der GfbV sind unter anderem die brasilianischen Amazonas-Indianer, die Jenischen in der Schweiz sowie bedrängte Minderheiten im Irak (Kurden), Iran, in der Türkei, China, Sri Lanka, Tschetschenien und Kosovo (Roma).

Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker Deutschland (seit 1970) macht zurzeit harte Zeiten durch: Gegen ihren Mitgründer Tilman Zülch und den Vorstand sind von ehemaligen Vorstandsmitgliedern Vorwürfe wegen angeblicher finanzieller Unregelmässigkeiten laut geworden.

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Gelder veruntreut bei GfbV-International Sektionen, erst Deutschland, dieses Mal Schweiz

Gelder veruntreut bei GfbV

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist nach eigenen Angaben Opfer einer «substanziellen Veruntreuung» geworden. Sie hat Anzeige gegen einen ehemaligen Mitarbeiter eingereicht. Zudem sei ein Stellenabbau unumgänglich, teilte die GfbV mit.

Bern. – Mittel der Gesellschaft seien «mit raffiniertem Vorgehen und erheblicher krimineller Energie veruntreut worden», heisst es in einem Communiqué der Organisation vom Montag. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern habe ein Strafverfahren eröffnet.
Präsidentin Ruth-Gaby Vermot-Mangold sagte auf Anfrage, angezeigt worden sei ein inzwischen entlassener Mitarbeiter der GfbV. Der veruntreute Betrag treffe die kleine Organisation empfindlich. Acht Leute arbeiteten für die GfbV, nun wurden laut der Präsidentin Entlassungen und grössere Pensenreduktionen nötig.
Die Liquidität sei aber sichergestellt, betonte die Organisation. Die bestehenden Projekte würden weitergeführt.
Die Zertifizierungsstelle Zewo wurde laut Communiqué über den Veruntreuungsfall informiert. Die GfbV will bis auf weiteres auf das Zewo-Gütesiegel verzichten.
Die GfbV Schweiz wurde 1989 gegründet und zählt heute mehr als 14’000 Mitglieder. Thematische Schwerpunkte sind der Kampf gegen die Straflosigkeit, die Auswirkungen von Rohstoff-Abbau auf indigene Völker und Minderheiten sowie die Menschenrechte von ethnischen Minderheiten.
GfbV-Sektionen gibt es auch in Deutschland, Österreich, Südtirol und Bosnien-Herzegowina. (sda)

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Veruntreuung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) – Wieder ein Strafverfahren eröffnet – jetzt in der Schweiz

Veruntreuung bei einer NGO
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist, wie sie mitteilt, Opfer einer «substanziellen Veruntreuung» geworden. Mittel der Organisation, die sich für den Schutz von Minderheiten und Indigenen einsetzt, seien «mit raffiniertem Vorgehen und erheblicher krimineller Energie» abgezweigt worden. Entdeckt wurde dies, wie auf Anfrage zu erfahren ist, nach einem personellen Wechsel in der Geschäftsstelle gegen Ende des letzten Jahres. Unterdessen hat die Berner Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren eröffnet. Die GfbV verzeichnete in den Jahren 2010 und 2011 Einnahmen von 1,5 bis 1,8 Millionen Franken. Der Veruntreuungsfall trifft sie schwer; laut der Mitteilung sind grosse Einsparungen nötig und ist ein Stellenabbau unvermeidlich. Die Liquidität sei sichergestellt.

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EX-GfbV-MITGLIED: zwei unbequeme weil zu kritische GfbV Vorstandsmitglieder werden öffentlich schikaniert und aus dem Verein gefeuert nur weil sie ihre Aufsichtspflichten als Vorstandsmitglieder ernst genommen haben!

Dieser Artikel von Rudi Sueter informiert recht gut über den momentanen Sachstand in der
GfbV – Göttingen: zwei unbequeme weil zu kritische Vorstandsmitglieder
werden öffentlich schikaniert und aus dem Verein gefeuert, nur weil sie
ihre Aufsichtspflichten als Vorstandsmitglieder ernst genommen haben.
Die Herren Albert und Klein haben gemäß Vereinsrecht gehandelt: sie
haben “in eigener Verantwortung und weisungsunabhängig” angesichts einer
entdeckten Problematik für Transparenz gesorgt. Hätten sie – wie es
Herrn Zülch anscheinend lieber gewesen wäre – das nicht getan und das
schon legendäre “System Zülch” gestützt, so hätten sie womöglich noch
persönlich für Schäden am Verein haften müssen.

Wie kann also Herr Zülch hier mit “zornigem Unverständnis” reagieren, wo
er doch sogar selbst der Auslöser dieser Problematik war? Was verführt
Herrn Zülch eigentlich dazu, seit Monaten von “Machtkampf” und
“Schmutzkampagne” gegen sich zu reden, wo es doch um eine komplett
andere Sachlage geht: nämlich um Diskussionsbedarf im Rahmen der
Vereinsfinanzen?

Merke: es geht möglicherweise auch um die Verwendung von Spendengeldern,
die beispielsweise als Hilfe für Opfer von Menschenrechtsverletzungen in
Indien und nicht für Verwaltungs- und Personalkosten im Rahmen der GfbV
aufgrund der umfangreichen Vortragsarbeit des Indien/Adivasi-Referenten
Dr. Albert gespendet wurden!

Herr Zülch sollte sich besser zum tieferen Sinn seiner nicht gerade
niedrigen Lohnbezüge im Rahmen einer NGO friedlich und konsensbezogen
äussern, weniger “den Verletzten” spielen und sein den Herren Klein und
Albert gegenüber reichlich unangemessenes Verhalten vor dem Hintergrund
einer immerhin (noch) anerkannten Menschenrechtsorganisation sehen.

Vermutlich ist es aber dafür jetzt zu spät. Die GfbV sollte sich besser
auflösen. Besonders den ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern empfehle
ich, sich eher Amnesty, Menschenrechte 3000 e.V. oder Greenpeace
anzuschliessen.

Apropos Greenpeace: Verfasser/-in sollte einmal recherchieren, ob RA
Michael Günther zu Recht als “Ethikbeauftragter von Greenpeace”
bezeichnet werden kann oder darf. Vermutlich stützt sich Verf. dabei
allein auf eine Pressenotiz der GfbV vom 3.Nov. 2012, in der von einem
solchen “Ethikbeauftragten von Greenpeace” erzählt wird. Den allerdings
soll es garnicht geben.

Laut einer mir vorliegenden Mail von Greenpeace kennt man dort keinen
“Ethikberater”, der etwa im Namen oder sogar im Auftrag von Greenpeace
zwei ethisch einwandfrei und präzise arbeitenden
GfbV-Vorstandsmitgliedern (den Herren Albert und Klein) ihr Bemühen um
Transparenz hätte vorwerfen sollen oder können. Mir ist auch keine
Fusion von Greenpeace und GfbV bekannt, in deren internen Rahmen Herr
Günthers Ethikberatung wenigstens eine gewisse rechtliche Grundlage
gehabt hätte. Man hat hier also anscheinend versucht, sich mit fremdem
Federn zu schmücken.

Denn solcher Eindruck entsteht mit diesem Kunstgriff sofort: “Potzblitz!
Jetzt muss sogar noch Greenpeace ran und sozusagen mit grüner Farbe dem
Anstreicher Zülch beim Tünchen der Fassade seiner
Menschenrechtsorganisation ethisch beratend zur Seite stehen, die eh
schon unter der Last der Fakten bröckelt…Haua haua!”

Die Verwendung dieser Floskel “Ethikbeauftragter von Greenpeace” nun
auch noch in Ihrem sonst sehr gut recherchierten Artikel bestätigt mir
geradezu, dass das “System Zülch” wirklich lautlos, intuitiv und perfekt
funktioniert und selbst die Presse an der Nase herumgeführt wird.

Das lässt ein ungutes Gefühl in mir aufkommen: sogar Greenpeace wird
hier quasi und nach Anstreichermanier unterwandert und anscheinend durch
die Hintertür vor den GfbV-Karren gespannt und niemand – ausser ein paar
Sachkennern – protestiert? – Das Gros der GfbV-Mitglieder schweigt dazu
– warum denn das? Wo bleibt die alte Solidarität der frühen Jahre,
damals bei der Biafra-Hilfe? – Alles weg, was? – Die Angst vor
abblätternder Farbe kann es wohl doch nicht sein. – Selbst die
GfbV-Schweiz zeigt sich “nicht betroffen” und will “sich heraushalten” –
wieso? Ein Name, ein Konzern! Warum macht dann Christoph Wiedmer nicht
auch Nägel mit Köpfen und gründet mit Rücksicht auf all die ahnungslosen
Mitglieder eine komplett neue Nachfolgeorganisation mit neuem Namen?

Good Luck Mr. Zülch!

Martin Rzeszut, Kiel
ehem. GfbV-Mitglied

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Krach in der “Gesellschaft für bedrohte Völker” (GfbV)

26. November 2012

Artikel von Rudi Sueter OnlineReports

Einmal mehr gibt der Mitbegründer und Grand Old Man der Gesellschaft für bedrohe Völker Deutschland, Tilman Zülch, Anlass zu Hader und Zwist in der angesehenen Menschenrechts-Organisation. Zwei kritische Weggefährten wurden jetzt ausgeschlossen.

Das, was von einer zweifelsfrei verdienstvollen, seit den siebziger Jahren kämpfenden Menschenrechts-Organisation zuletzt erwartet wird, zerrüttet zurzeit die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV): Interne Grabenkämpfe, Vorwürfe, Drohungen, Gerichtsverfahren, Angst, Wut und masslose Frustration.

Bisheriger Tiefpunkt bildet der Ausschluss zweier lange geschätzter Vorstandsmitglieder in den ersten Novembertagen durch die Mitgliederversammlung. In Ungnade gefallen waren der Rechtsanwalt und GfbV-Bundesvorsitzende Harald Klein sowie dessen Stellvertreter James Albert, ein Oberstudienrat, der sich mit grossem Engagement für die indischen Adivasi, der grössten Indigenengruppe der Welt, einsetzte. Die Beiden seien nicht mehr tragbar, weil sie Unwahrheiten über die GfbV in die Welt gesetzt und deren Ruf in den Schmutz gezogen hätten, lautete das Verdikt.

Vorwürfe und Gegenvorwürfe

Begonnen hatte der Streit mit harten Vorwürfen von Harald Klein und James Albert an den GfbV-Mitbegründer und jetzigen Generalsekretär Tilman Zülch. Die beiden wollten mehr Klarheit bei den Finanzen und dem Anstellungsverhältnis von Zülch, der ihrer Ansicht nach als ehrenamtliches Vorstandsmitglied nicht auch noch Lohnbezüger sein durfte: Gemäss Albert habe Zülch so mehr als 70’000 Euro unrechtmässig erhalten, die nun zurückgezahlt werden müssten. In der Folge kündigten sie Tilman Zülch.

Dieser reagierte mit zornigem Unverständnis und sprach gegenüber den Medien von einer “Verleumdungskampagne”. Vorstand und Belegschaft der GfbV stellten sich an der Mitgliederversammlung vom 3. November hinter ihn. Sie stützten sich auf die Kassenprüfer Thomas Klingebiel und Günther Schierloh, auf Rechtsanwalt Michael Günther, einem Ethikbeauftragten von Greenpeace, auf zwei unabhängige Wirtschaftsprüfungsbüros, das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen, die alle Vorwürfe der Kritiker als gegenstandslos taxierten. Trotzdem läuft gegen Zülch noch ein von den Kritikern angestrengtes Verfahren wegen Veruntreuung.

Rauswürfe und Abgänge schon in früheren Jahren

James Albert, seiner Verdienste wegen sogar GfbV-Ehrenmitglied, beharrte gegenüber OnlineReports auf seinen Forderungen nach mehr Transparenz und klar definierten Funktionen und Vollmachten. Diese seien heute schlicht nicht garantiert. Die rechtlichen Schritte gegen Zülch seien überdies notwendig gewesen, da “das Wohl und die Zukunftsfähigkeit der GfbV das höchste Ziel waren”.

Ein Blick auf die Geschichte der GfbV Deutschland zeigt, dass diese immer wieder von Abgängen fähiger und engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erschüttert wurde. Fast ausnahmslos wurde dafür die Persönlichkeit Tilman Zülchs verantwortlich gemacht. So grosse Verdienste dieser für die GfbV beanspruchen kann, so autoritär habe er sich auch immer durchzusetzen gewusst, wird beinahe unisono kritisiert.

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