Veruntreuung bringt Gesellschaft für bedrohte Völker in Not

Veruntreuung bringt Gesellschaft für bedrohte Völker in Not
Mittel der Gesellschaft seien “mit raffiniertem Vorgehen und erheblicher krimineller Energie veruntreut worden”, heisst es in einem Communiqué der Organisation vom Montag. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern habe ein Strafverfahren eröffnet.
Präsidentin Ruth-Gaby Vermot-Mangold sagte auf Anfrage, angezeigt worden sei ein inzwischen entlassener Mitarbeiter der GfbV. Der veruntreute Betrag treffe die kleine Organisation empfindlich. Acht Leute arbeiteten für die GfbV, nun wurden laut der Präsidentin Entlassungen und grössere Pensenreduktionen nötig.
Die Liquidität sei aber sichergestellt, betonte die Organisation. Die bestehenden Projekte würden weitergeführt.
Die Zertifizierungsstelle Zewo wurde laut Communiqué über den Veruntreuungsfall informiert. Die GfbV will bis auf weiteres auf das Zewo-Gütesiegel verzichten.
Die GfbV Schweiz wurde 1989 gegründet und zählt heute mehr als 14’000 Mitglieder. Thematische Schwerpunkte sind der Kampf gegen die Straflosigkeit, die Auswirkungen von Rohstoff-Abbau auf indigene Völker und Minderheiten sowie die Menschenrechte von ethnischen Minderheiten.
GfbV-Sektionen gibt es auch in Deutschland, Österreich, Südtirol und Bosnien-Herzegowina.

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One Response to Veruntreuung bringt Gesellschaft für bedrohte Völker in Not

  1. C. Barley says:

    Die Schweizer hätten doch wachsam sein müssen, nachdem in Deutschland die Veruntreuungsklage gegen T.Zülch lief! Christopf Wiedmer hat jedoch Zülch beigestanden und mit ihm in der GfbV-International mitgewirkt. Es ist nicht möglich, dass nur Angestellte im unteren Bereich an der Veruntreuung beteiligt waren! Zülch ließ auch Untergebene Überweisungen ausfüllen und unterschreiben. Da war er fein heraus – Es hat ja nur die “Aufsicht” nicht voll funktioniert !! Die Vertuntreuung haben dann andere begangen. So schiebt man die Schuld auf die kleineren Angestellten!
    Womöglich war es in der Schweiz ähnlich?!

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